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Hayner Burgfest 2011

9. – 11. September 2011
“Charivari – Gaukelspiel & Narreteyen”

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Pressemitteilung Kultur-Gesellschaft Hayner Vereine GbR, August 2008:

High Tech trifft auf Mittelalter

- Deutschlands ältester Wolkenkratzer wird in Szene gesetzt –

Was zunächst wie ein Widerspruch aussieht, wird beim kommenden Hayner Burgfest Realität. Neuzeitliche Elemente passen tatsächlich nicht in das Konzept der „Kultur-Gesellschaft Hayner Vereine“, die penibel über eine mittelalterliche Atmosphäre wacht. Schließlich werden sogar Verkehrsschilder rund um die Burg hinter Stoffen versteckt oder die mittelalterliche Marktsprache vom 12. bis zum 14. September für amtlich erklärt.

Und doch wird ein moderner Autokran auf der Freilichtbühne hinter Aufbauten unsicht-bar versteckt. Das kompakte Spezialgerät wird innerhalb des 22stündigen Kultur-programms für manche Überraschung sorgen.

Ursprünglich vorgesehen war der Kran im Wesentlichen als Unterstützung für ein monumentales Spektakel des „Theaters Feuervogel“, eine der populärsten Künstler-Gruppen Europas. Die „Feuervögel“ werden am Samstagabend (13. September) die Turmburg, Deutschlands ältesten Wolkenkratzer, in eine zauberhafte Welt der Träume und Hainer Legenden verwandeln.

Im Rahmen der Show, die speziell auf die Dreieichenhainer Turmburg zugeschnitten ist, wird das gesamte Gemäuer bis zu einer Höhe von 25 Metern in Szene gesetzt. Damit knüpfen die Organisatoren mit einem ebenfalls monumentalen Spektakel an das Wolkenkratzer-Festival im nahen Frankfurt an. Nur mit dem Unterschied, dass der Dreieichenhainer Wolkenkratzer seit dem frühen Mittelalter steht und damit über 900 Jahre älter ist als die Hochhäuser „Mainhattens“.

Für das Anbringen der technischen Konstruktionen an der Turmwand ist ein Kran unabdingbar. Die Alternative, Industriekletterer einzusetzen hätte den Hainer Vereinen nicht finanzierbare Kosten verursacht. Noch wichtiger ist der Kraneinsatz aber für den spektakulären Auftritt der Künstler. Ohne ihn wäre den Besuchern eine Show, wie sie die Burg und die Region noch nicht erlebt haben, verwehrt geblieben.

Deshalb ist die Kultur-Gesellschaft sehr froh darüber, dass sie mit dem Dreieichen-hainer Unternehmen „ReloConsult“ einen weiteren Sponsoren gefunden hat, der aufgrund umfangreicher technischer Erfahrungen die Organisatoren in dieser Thematik mit Rat und Tat unterstützt. Über diesen Kontakt konnte außerdem ein weiterer Sponsor, die Firma „Kran Meister“ aus Dieburg gewonnen werden. Sie stellt den Industriekran für die Freilichtbühne zu Verfügung. Dieses Gerät wurde speziell für den Einsatz in engster Umgebung entwickelt. Nur deshalb kann die Freilichtbühne mühelos in der engen Burgruine mit den dichtgedrängten Ständen und Zelten erreichen werden.

Als die Burgfest-Organisatoren beim ersten Ortstermin vernahmen, dass die Firma Meister nicht nur über die verschiedensten Spezialkräne sondern auch über eine der größten Kranplattformen Deutschlands verfügt, war die nächste Idee geboren. Nämlich eine solche schwebende Bühne als Aussichtsplattform zu verwenden. Im Programm des Hayner Burgfestes liest sich das so: „Dem Himmel so nah – Wer wagt den einmaligen Blick hinab auf das Spektakel?“

Dieser 200 Tonnen-Autokran wird mit der Plattform während des Burgfestes auf dem Parkplatz des Burghofes positioniert. Dort steht er am Samstag und Sonntag bereit, die Besucher für einen kleinen Obolus in eine Höhe von 48 Metern zu bringen. Von diesem „Höhe-Punkt“ aus wird sich ein großartiger Blick über das Festgelände, die Burg, die historische Altstadt bis hin zum Taunus auftun. Dabei lässt sich mühelos ein Vergleich zwischen den Wolkenkratzern unterschiedlicher Generationen ziehen. Im Vordergrund die Turmburg und dahinter die knapp 1000 Jahre jüngeren Hochhäuser der Skyline von Frankfurt. Die Plattform wurde übrigens auch schon beim Wolken-kratzer-Festival in Frankfurt eingesetzt. Damals konnte man in der Plattform zum Essen an Tischen Platz nehmen – Speisen auf höchstem Niveau!

Der ca. 3 × 6 Meter große Korb, der die Besucher in die luftige Höhe bringt, wurde natürlich für den Personentransport vom TÜV abgenommen. Nicht selbstverständlich ist der behindertengerechte Zugang, so dass bis zu zehn Rollstuhlfahrer gleichzeitig die seltene Möglichkeit haben, die Welt – oder besser gesagt die Heimat – von oben zu erleben. Immer wieder überrascht sind die Besucher wie ruhig die Bühne hängt und man sich viel sicherer fühlt als es zunächst aussieht.

Für die Presse besteht die Möglichkeit einer kurzfristigen Mitfahrt für Fotoaufnahmen gegen Vorlage des Presseausweises. Bitte melden Sie sich am Promotioncontainer auf dem Parkplatz.